Rechenschaftsbericht PGR 1998


Ich bitte , daß sie mir kurz ihre Aufmerksamkeit schenken,
für eine Rückblick: 1998 im Gedenken.
Los gings am ersten Januar,
eigentlich wie jedes Jahr.
Sogar ausschlafen konnte man heuer,
denn es war am Neujahrsmorgen keine Eucharistiefeier.
Man hatte seine Pflicht schon an Sylvester erfüllt
und war so, statt in Weihrauch in einer warmen Bettdecke gehüllt.
Die guten Vorsätze zum neuen Jahr, der frische Wind,
sind bald vergessen, wenn der Alltag beginnt.
Keine alltägliche Angelegenheit,
ist ein neuer Pfarrer, bald war es soweit.
Dieses Großereignis stand im Januar an,
nur gut, daß man auf Erfahrung zurückgreifen kann.
So war alles geplant und durch organisiert,
der Berthold frisch rausgeputzt, gebügelt, frisiert.
Vom Pfarrhaus haben wir Ihn dann abgeholt,
auf dem Weg zur Kirche haben ihm Ehre gezollt,
Gäste, Fahnenabordnungen und die Musik hat sich im Marschieren probiert,
am liebsten hätte er wohl selbst mit musiziert.
In der Kirche wurde Ihm der Schlüssel übergeben,
ganz feierlich, mit allem was zu dazugehört, eben.
Nachher, im Pfarrheim beim Stehempfang,
kam jeder Verein mit einem Grußwort dran.
Wir haben keine Kosten und Mühen gescheut,
und haben dies bis heute auch nicht bereut,
denn jetzt schon ist es sonnenklar,
daß er die Sache wirklich wert war.

Die erste Aktion die der neuen Pfarrer hat
war gleich die letzte von seinem Gemeinderat.
Alle zwei Jahre, abwechselnd mit dem Kolpingsverein,
lädt die Pfarrei, Senioren zum Fasching ein.
Dieser große Seniorennachmittag am 15. Zweiten,
war denk ich ganz lustig und nicht zum weinen.
Büttenreden, Garden, Musik und viel Spaß
So bot das Programm bot für jeden was,
.

Spaß macht dies, was ich jetzt loswerden will,
-jeder wird’s versteh’n- nicht grad viel.
Abende lang auf der Suche,
kein Erfolg schlägt zu Buche.
Wie frustriert das ist,
sag ich Euch ins Gesicht
Wir fühlten uns fast wie bei der Herbergsuche vor 2000 Jahren,
nur das wir keine Wohnungssuchenden waren.
Zur Türe ließ man uns auch immer herein,
doch begrüßte man uns schon mit einem kräftigen „Nein".
Ihr wißt schon von meinem Erzählen,
wir suchten Kandidaten die man braucht, will man wählen.
Hier jemand zu finden ist wirklich schwer,
drum freue ich mich um so mehr,
das 5 „Neue" den Mut aufbrachten,
unsere Pfarrei zu ihrer Angelegenheit machten.


Die Wahlen waren dann am 8. März,
es wurde gewählt mit Verstand und Herz,
Die Wahlbeteiligung war wieder relativ hoch(b),
für die Gewählten eine Anerkennung und Lob.

Die Konstituierung ging dann rasch von statten,
obwohl die Räte einen neuen Vorstand zu wählen hatten.
Ein bißchen Wehmut war beim Berthold schon dabei.
Als Martina den Thron erklomm, - als einstige Nummer Zwei-.
Wer Zweiter wurde ist jetzt uninteressant,
die Renate wurde wieder zur Schriftführerin benannt.
3 Räte schieden aus,
ihnen noch mal ein kräftiger Applaus.

So, jetzt weiter im Jahreslauf
da fällt mir dies gleich zu gleichen Thema auf:
Verabschiedung der Ausscheidenden am 22. März,
extra eingeladen den Chor der jungen Kantorei, gegen den Abschiedsschmerz!
Am 28.2. , das hat ich jetzt ganz vergessen
Dekanatsratsvollversammlung hier oben und beim Gustav zum Essen.
Hier wurde rege diskutiert,
vor allem der Priestermangel analysiert.

In der Fastenzeit, jetzt wieder Pfarrei bezogen,
-nein das stimmt nicht, das ist gelogen.-
Bildungsabende waren auch in Theinfeld, Maßbach, Volkershausen,
sind also auf Ebene der Pfarreiengemeinschaft gelaufen.
Für Hl. Geist, Papst und Bibel nahm man sich Zeit,
einen Abend hielt man für die Kirchenträume bereit.
Ostern, dann mit Frühstück, wieder einmal.
Ein voller Erfolg war das, hier im Saal
Vorher, in der Osternacht war es richtig tragisch gekommen,
bei vielen waren plötzlich die Augen verschwommen.
Zu Beginn die Ministrantenschar
ein richtig stattlicher Haufen war.
Als es hell wurde beim Gloria, in der Kirche voller Lichterglanz,
war die Gruppe schon nicht mehr ganz.
Dann brach es aus wie eine Epidemie,
was Schuld war, war wohl die Anstrengung des Klappern, der nüchterne Magen,
das frühe Aufstehen und die nur geistige Nahrung der Frühschichten an den Kartagen.
Gott sei Dank waren sie alle schnell wieder fit
und machten beim Frühstück schon wieder mit.
An dieser Stelle, von mir nur so ein Einfall,
vielleicht für die Minis auch ein kleiner Beifall!

Am 10.05. zum Fest der hl. Kommunion
lernten die Kinder seit Monaten schon.
Dies wurde erstmals mit Elternkatechese gemacht
Und hat den Eltern so auch was gebracht.
An Christi Himmelfahrt brachen sie dann von allen
Gemeinden auf um nach Thundorf zu wallen.
So war die Pfarreiengemeinschaft einmal richtig Gemeinde,
Es kann nicht sein, daß der Himmel darüber weinte.
Aus irgendeinen anderen Grund fing es trotzdem zu regnen an,
Als man nach der Messe zum Mittagessen kam,
Das Essen wurde trotzdem vernichtet,
und nächstes Jahr in Maßbach, wird darauf auch nicht verzichtet.
Am Bittsonntag dann, gings nach Stadtlauringen rein,
Erst in die Kirche und dann zum Hein.
Bratwürst gabs auch nach der Maiandacht vom Familienkreis.
Echte Thüringer knusprig-braun, zum Freundschaftspreis!
Auch von der Kolping wurde wieder eine Maiandacht geplant,
natürlich wurde auch diese von der Musikkapelle umrahmt.

Womit wir schon beim Juni sind,
die Zeit vergeht doch wie im Wind.
Waren heuer schon zum 50. Mal
an Fronleichnam die Straßen nicht leer und kahl.
50. Jahre Teppich, nur Gott zur Ehr,
Er freut sich sicher, darüber sehr.

Am 21.6. , einem heißem Tag fuhr man fort,
nach Sömmersdorf zu den Passionsspielen dort.
Die Fahrt war eigentlich nur für PGR-Mitglieder gedacht,
man hatte den Bus aber nicht vollgebracht.
So wurde schnell und ohne Frag,
eine kleine Pfarrwallfahrt daraus, an jenem Tag.
Natürlich in der Gemeinschaft aller Pfarreien,
die Zusammenarbeit soll ja gedeihen.
Zu diesem Zweck, kurz zwischenrein,
sollen in Lohr, im Januar drei Arbeitstage sein.
Man will sich zusammensetzen, debattieren
Und die Planung koordinieren.
Auch hier können alle aus der Gemeinde mitgehen,
Anmeldungen sollten möglichst umgehend geschehen!
Ihr seht, wir versuchens schon richtig zu machen,
nur ist es nicht leicht bei vielerlei Sachen.
Vielleicht wär hier mal, für jeden fleißigen Pfarrgemeinderat,
ein klitzekleiner Applaus auch nicht zu schad!!

Ende Juni das Sommerfest vom Kindergarten,
auch in dieser Vorstandschaft mit ganz neuen Karten.
Am 12. Juni dieses Jahres, dann
War das Türmle mit den nächsten Fest dran.
Das Wetter dazu war ja nicht grad toll,
zum Jugendgottesdienst aber, war die Kirche proppervoll!
Feste, Schlag auf Schlag, nach festem Plan,
bis man keine Steaks mehr sehen kann.
So kam das Pfarrfest, das Wetter war schön,
es lohnt sich halt doch in die Kirche zu gehen.
Ein Highlight dann am ersten August,
der Ministrantenausflug zum Freizeitpark nach Rust.
Alle kamen wieder heil heim,
und jetzt durfte der Pfarrer auch Urlaubsreif sein!

Der Ortsfeiertag am 8.8., geweiht dem Kirchenpatron,
bloß wär hält den heutzutag schon?
Kolping mit einem Jubiläum das man wirklich feiern muß,
50 Jahr und hoffentlich noch lange nicht Schluß.
Der Zwiebelplootz und auch Barbara Stamm
kamen denk ich hervorragend an.
Dann der Michelstag, im Gedenken an die Bruderschaft,
nach wie vor mit viel Anziehungskraft.
Auch hier ein kleines Jubiläum, zufällig sind wir drauf gekommen,
haben das gleich zum Anlaß genommen:
„10 Jahre seit dem Bau der Michaelskapelle"
So feierten wir den Gottesdienst oben, ganz auf die Schnelle.
Die Andacht war bei dieser Idee gleich inbegriffen,
nur das Wetter war halt recht regnerisch.
Im Oktober dann, am Tag der Einheit,
nahm sich der PGR den ganzen Tag zeit.
Wir trafen uns schon früh, zur Klausur.
Probleme, Ideen, Fakten, Diskussion pur.
Der Kopf hat am Abend zwar ganz schön geraucht,
ich denk es war vonnöten, wir habens gebraucht.
Auch im Bibelkreis, der am 14.10. das Erste Mal stattfand,
sind teils schon einige Diskussionen entbrannt.
Einen Dialog, mit möglichst großer Breite,
daß ist eine lebendige Gemeinde!
25.10., die ewige Anbetung nach altem Brauch,
die Kermes heuer am 8.11. war natürlich auch!
Der KiGa zog am 11.11. mit vielen Laternen vorbei,
St. Martin schnitt seinen Mantel entzwei.
Jetzt im Herbst, wurde noch etwas in Angriff genommen,
man ist dafür erstmals am 31.10. zusammengekommen.
Es wurde gebastelt, geschneidert, für die Sternsinger ein neues Outfit,
Viele kamen, viele halfen mit.

Das war das Jahr im Schnelldurchlauf.
Bestimmt nicht komplett - dafür hör ich jetzt gleich auf!
Nur daran sei noch schnell gedacht,
wir haben in diesem Jahr 6 .PGR-Sitzungen gemacht.
Seniorennachmittage waren 9 von Januar bis jetzt.
Ministrantenstunden 28 angesetzt.
Messen am Sonntag brachten wir 52 zusammen.
Wobei wir Werktags auch auf 52 kamen.
152.740 Seiten Pfarrbrief wurden gedruckt und ausgetragen,
so sind jetzt noch weitere Fragen?
Wenn nicht, komm ich jetzt zum Schluß,
wobei ich noch einmal sagen muß:
Vielmehr ist natürlich gelaufen in unserer Pfarrei,
dies sollt ja nur ein kleiner Querschnitt sei’.
So dank ich allen die sich hier irgendwie engagierten,
und bitte dies auch nächstes Jahr wieder so zu praktizieren.

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